Erfolgreicher Auftritt im EEF Nations Cup

09.06.2024 - In Roeser, Luxemburg, ging am vergangenen Wochenende die zweite Vorrunde der Region West des diesjährigen EEF Nations Cups über die Bühne. Mit von der Partie war auch ein österreichisches Team, das sich tapfer im Mittelfeld behauptete. Der Sieg ging im Stechen an Belgien.
Die Pferderevue gibt einen detaillierten Überblick:

Die Parcoursdesigner Peter Schumacher (GER) und Paul Engel (LUX) gaben den Reiter:innen viel zum Nachdenken, wobei die meisten Fehler gegen Ende des anspruchsvollen 1,45-m-Parcours passierten. Eine scharfe Rechtskurve, gefolgt von zwei hohen Steilsprüngen nach dem Wassergraben, brachte einige Reiter ins Schwitzen. Besonders die luftige Planke am Hindernis 10 und die letzte Linie aus einer dreifachen Kombination, gefolgt vom gelben Longines EEF Series Oxer, forderten präzises Springen und erwischten viele, die bis dahin fehlerfrei geblieben waren.

Vom Start weg lieferten sich die Equipen aus Irland und Belgien ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nachdem beide nach Runde zwei bei insgesamt vier Fehlerpunkten hielten, ging es ins Stechen. Irlands Equipechef Michael Blake setzte auf den erfahrenen Cian O’Connor und dessen Olympiapferd Kilkenny. Bei gutem Tempo kassierte das Paar zwei Fehler in 44,06 Sekunden und stieß damit die Tür für die Konkurrenz weit auf. Belgiens Jeroen Appelen nutzte im Anschluss die Chance und ritt seinen Monte Blue PS fehlerfrei in 48,88 Sekunden zum Sieg. Großbritannien sicherte sich mit neun Fehlerpunkten den 3. Platz auf dem Podium.
Für Österreich traten in Roeser Fritz Kogelnig mit Bg Conquisto (4/4), Benjamin Saurugg mit Kaisar de Carmel Z (20/4), Felix Koller mit Priamus Blue (4/4) sowie Markus Saurugg mit Obora's Crunchy Nut (4/8) an. Das Quartett unter der Leitung von Andrea Knippling schlug sich gut; je Runde sammelte es drei zählbare Abwürfe. Am Ende standen 24 Fehlerpunkte zu Buche, was für den 7. Platz unter 13 Nationen reichte – punktgleich mit den Reitern der Ukraine, die insgesamt nur ein kleines bisschen schneller waren.

Nach den Qualifikationsrunden in Peelbergen (NED) und Roeser (LUX) werden die West-Teams Belgien, Irland, Großbritannien und Spanien in die nächste Runde – das EEF Halbfinale der Regionen West und Nord in Deauville – einziehen. Österreich konnte trotz der guten Leistung keine Wertungspunkte sammeln, da das Team der Zentral-Region angehört. Nächster Pflichtstation für Team AUT ist nun Bratislava von 12. bis 16. Juni, wo es um den Aufstieg ins Halbfinale (Budapest, 10.-.14.7.) geht. Aktuell liegt Österreich mit 60 Wertungspunkten auf dem fünften Platz der Zentral-Tabelle. Die fünf besten Teams jeder Region kommen eine Runde weiter.

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