Weltcupfinale: Max Kühner kämpft um ersten Podestplatz

02.04.2025 - Österreichs Top-Springreiter Max Kühner geht ab Donnerstag als einziger rot-weiß-roter Teilnehmer beim Weltcupfinale in Basel an den Start. Der 51-jährige Wahl-Tiroler, Olympia-Siebenter von Paris 2024 und aktueller Weltranglisten-Sechster, hofft bei seiner sechsten Finalteilnahme erstmals auf einen Podestplatz. Die Konkurrenz ist stark: Titelverteidiger Henrik von Eckermann (SWE), seit 32 Monaten Weltranglistenerster, gilt als Topfavorit.


Kühner setzt in Basel auf seine beiden Spitzenpferde Elektric Blue und EIC Up Too Jacco Blue. „Natürlich wollen wir auf dem Podium stehen. Es freut mich, dass ich so konstant beim Weltcup-Finale dabei bin – Konstanz ist für mich ein wichtiges Thema“, erklärte Kühner, der sich zum insgesamt neunten Mal für das Finale der besten 39 Springreiter:innen der Welt qualifizieren konnte.

Bei bislang fünf Teilnahmen (dreimal musst Kühner die Teilnahmen nach der Qualifikation absagen, einmal fiel das Weltcupfinale für das er sich qualifiziert hatte wegen der Corona-Pandemie aus) holte der dreifache Familienvater als Top-Platzierungen zweimal die Ränge neun (2029, 2022) und wurde im Vorjahr Siebenter.

Der Auftakt zum dreiteiligen Finalbewerb erfolgt am Donnerstagabend mit dem Zeitspringen. Am Freitag steht das Springen mit Stechen auf dem Programm, bevor am Sonntag die beiden Finalrunden folgen. Die Punkte der ersten beiden Runden werden dabei in Strafpunkte umgerechnet.

Strenge Kontrollen fürs Pferdewohl

Die Veranstaltung in der St. Jakobshalle steht heuer nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch im Fokus. Eine neue Kontrollinstanz unter dem Namen „Equine Quality Control“, beauftragt von den Schweizer Veranstaltern und durchgeführt durch die Organisation „R-haltenswert“, soll für strengere Überwachung der Tierwohlstandards sorgen. Die FEI betonte in einer Stellungnahme, dass Entscheidungen nur in Abstimmung mit den offiziellen Stewards getroffen würden.

Für Österreich war ursprünglich auch Voltigierer Philip Clement qualifiziert, musste jedoch verletzungsbedingt absagen. Die Dressurreiterinnen Diana Porsche und Bettina Kendlbacher verpassten die Finalqualifikation knapp.

Das Programm in Basel begann am Mittwochabend mit der Eröffnungsfeier, die Wettkämpfe in Springen, Dressur und Voltigieren laufen bis Sonntag.

Programm, Startlisten, Ergebnisse des FEI Weltcupfinales in Basel HIER.

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